Urlaub in Neapel

Neapel, die belebte Metropole im Süden des italienischen Stiefels und zugleich drittgrößte Stadt des Landes ist weniger als Hauptziel für einen Familienurlaub geeignet, ist aber als Ausflugsziel, z.B. von Ischia, Capri oder Procida aus, mehr als nur eine interessante Alternative. Am Fuß des Vesuvs gelegen, gelten große Teile der Museumsstadt Neapel als UNESCO Weltkulturerbe und bieten von interessanten Sehenswürdigkeiten bis hin zu verlockenden Shopping-Angeboten alles für einen aufregenden Kultur-Urlaub.

Blick über Neapel zum Vesuv

Blick über Neapel zum Vesuv

Hier in der Region Kampanien soll vor vielen Jahren die Pizza erfunden worden sein. So sind die Neapolitaner besonders stolz darauf, die älteste Pizzeria Italiens zu beherbergen: Die Antica Pizzeria Port’Alba liegt versteckt in einer schmalen Seitenstraße und serviert bereits seit 1830 das schmackhafte Nationalessen aus dem Steinofen. Das Stadtbild von Neapel ist geprägt durch den Einfluss der ehemaligen spanischen Eroberer und der Besetzung durch den französischen Adel. Das lebhafte Viertel Quartiere Spagnoli erinnert an eine Epoche, in der Neapel noch spanische Provinz war. Der Namen des spanischen Vize-Königs Toledo ist in der Hauptstraße Neapels, der Via Toledo, verewigt – eine Straße mit fantastischen gotischen Kirchen und imposanten Stadtmauern.

Ein Spaziergang durch die weltberühmte Straßenschlucht der Spaccanapoli, die sich rund 2 Kilometer durch die Altstadt von Neapel zieht, ist die ideale Gelegenheit für Schnäppchenjäger. In dem oftmals chaotisch wirkenden Getümmel wird so mancher Kauf ein wahrer Glücksfang. Von günstigem Gold- und Silberschmuck in einer der zahlreichen Werkstätten über angesagte Schuhmode in der Via Chiaia bis hin zu den handgefertigten Krippenfiguren: Neapel bietet hochwertige Ware zum kleinen Preis. Allerdings sollten Urlauber beim Shoppingbummel gut auf Geld und Wertsachen achten – Neapel ist auch die Hauptstadt der Taschendiebe. Vor allen in den engen Gassen der Altstadt und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist Vorsicht geboten.

Um dem hektischen Treiben in den Einkaufsstraßen und den Rufen der Marktschreier zu entfliehen, empfiehlt sich ein Ausflug ins unterirdische Neapel. Die im Volksmund als „Napoli sotterànea“ bekannte Unterwelt lässt sich über eine waghalsige Treppe in 60 Metern Tiefe erkunden. Die schaurigen Grotten und Brunnenschächte dienten bereits den römischen Siedlern zum Bau von Wasseranlagen und sind heute kühlende Abwechslung in heißen Tagen. Der Vomero, ein grüner Hügel am Rande der Großstadt, ist über eine nostalgische Zugseilbahn zu erreichen und belohnt Urlauber mit einem faszinierenden Blick über den Golf. Hier lohnt ein Besuch im Museumskloster Certosa di San Martino, bei dem man Einiges über die bewegende Geschichte der Stadt erfährt. Die archäologischen Ausgrabungsstätten von Pompejii, das Dorf welches 79 n. Chr. von einem schweren Ausbruch des Vesuv völlig in Asche gelegt wurde, sind ein Muss bei einem Besuch in Neapel.

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